Friedrich Liebegott Becher:
Die Mineralogen, Georg Agricola zu Chemnitz, im
sechszehnten, und A. G. Werner zu Freiberg, im
neunzehnten Jahrhunderte
Freiberg : Craz und Gerlach, 1819
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Der Autor Friedrich Liebegott Becher, ehemaliger Rektor der Chemnitzer Lateinschule, widmete diese Schrift dem Kollegium der Königlich Sächsischen Bergakademie zu Freiberg. Dort lehrte und forschte von 1775 bis zu seinem Tod im Jahr 1817 der wohl bedeutendste Professor der Hochschule Abraham Gottlob Werner. Er gilt als Begründer der "Geognosie", eine bis Mitte des 19. Jahrhunderts verwendete Bezeichnung für die Wissenschaft der Gesteine und der Zusammensetzung der Erdkruste. Ein weiterer Verdienst Werners war der Aufbau einer umfangreichen geowissenschaftlichen Sammlung, die den Studenten zur Anschauung diente.

Daneben wird in der vergleichenden Biografie das Leben und Wirken des herausragenden Renaissancegelehrten Georgius Agricola beleuchtet. Als Begründer der Montanwissenschaften und "Vater" der Mineralogie erlangte er weltweit Bedeutung. Er ist unter anderem Autor des ersten umfassenden Handbuches der Mineralogie "De natura fossilium libri X" (1546) und des berühmten Grundlagenwerkes zum Bergbau "De re metallica libri XII" (1556), welches als sein Hauptwerk gilt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1555 lebte Georgius Agricola über zwanzig Jahre in Chemnitz, war dort als Stadtarzt tätig und hatte viermal das Amt des Bürgermeisters inne.
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