Georgii von Rothschitz... Processus iuris, Ordnung
der Gerichtßleuffte...
Lipsiae : Grosius, 1614
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In der im Jahre 1614 erschienenen Schrift "Processus iuris" ediert und bearbeitet der deutsche Rechtsgelehrte und sächsische Gesandte Jacob Schultes (1571-1629) die Ausführungen des sächsischen Kanzlers Georg von Rothschitz (gest. 1529) zu einzelnen Rechtsfragen des Sachsenspiegels, den Eike von Repgow zwischen 1220 und 1235 schuf. Dieser gilt als das bedeutendste und als eines der ältesten Rechtsbücher.

Behandelt werden unter anderem die Rechtssprechung zum Leibgeding, einem Nießbrauchrecht, das der Ehemann seiner Witwe zur Versorgung einräumt, zur Morgengabe, einer Zuwendung von Geld oder Gütern des Bräutigams an die Braut, übergeben am Morgen nach der Hochzeitsnacht oder auch zum Heeregewäte, einer Regelung zur Sicherung der Wehrhaftigkeit des Grundbesitzes, indem die Ausrüstung des Kriegers wie Schwert, Rüstzeug, Kleidung und Pferd an den nächsten männlichen Verwandten vererbt wird.
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